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Eine Traumreise!! Ein faszinierendes, wunderschönes Land, sehr herzliche, freundliche Menschen! Vielen Dank an Tamara, die für uns die Tour individuell nach unseren Wünschen angefertigt hat.

Monika & Beat

Weitere Erfahrungen von anderen

Region Los Llanos - Kolumbien

Villavicencio & Umgebung

Casanare

Nationalpark Tuparro

Caño Cristales

San José de Guaviare

Cerros de Mavecure


Villavicencio & Umgebung

Eine spektakuläre Strasse führt über 110km von Bogota nach Villavicencio, die Hauptstadt der Meta Provinz. Villavicencio ist eine grössere Stadt und auf Grund der Höhe (500 Meter über Meer) sehr warm. Die Umgebung ist das typische Llanos Flachland, meist für Viehzucht. In der Nähe von Villavicencio sind einige Naturpärke oder thematische Pärke, welche einen Besuch lohnen: "Las Malokas" oder "Los Occaros" zum Beispiel. Um ein gutes Gefühl zu haben was die Llanos alles bieten können, sollten Sie auf einer typischen Farm verweilen. Oder aber sollten Sie tiefer in die Region vordringen. Im Norden von Villavicencio führt Sie die Strasse nach Villanueva oder Yopal (Casanare Provinz). Die Strasse Richtung Osten führt eine Strasse nach Puerto Lopez, eine Kleinstadt nahe am Rio Meta. Weiter gehts über eine Strasse in schlechtem Zustand bis nach Puerto Gaitan. Der Ausgangspunkt für Bootstouren über den Rio Meta. Die Strasse südlich von Villavicencio führt über Granada und endet in San Jose de Guaviare (Guaviare Provinz), von dort können zahlreiche andere, attraktive Destinationen besucht werden. Mehr dazu weiter unten.


Casanare

Casanare ist eine weitere Provinz in den Llanos. Casanare liegt nördlich von Meta. Die Haupstadt der Provinz heisst Yopal, einfach zu erreichen per Auto von Villavicencio aus, oder aber über die Strasse von Sogamoso in Boyaca. Absteigend über die Westliche Andenkordillere. Die Haupteinkunft der dort lebenden Menschen ist die Viehzucht. Casanare und der nördliche Teil der Arauca Provinz sind unter anderem die grössten Ölproduzenten des Landes. Während der Regenzeit steigt der Wasserpegel der vielen Flüsse an und grosse Teile werden überflutet. Diese gigantische Schwemme lockt viele Tiere an, speziell Vögel, Capybaras, Ameisenbären, Affen, Wildschweine, Flussdelphine und Reptilien wie Anaconda Schlangen, Schildkröten und Kaimane. Während der Regenzeit ist es schwierig, die Provnz zu besuchen, da viele Strassen überflutet sind. Die beste Zeit um Tiere zu beobachten ist von Dezember bis März und von Juli bis September. Interessante Plätze um Tierleben zu beobachten sind Orocue, Trinidad, Mani, Naturreservat La Esperanza, Hato Aurora und auch die Lagune Tinije.


Nationalpark Tuparro

An der Grenze zu Venezuela, in der Provinz Vichada liegt der Nationalpark Tuparro. Dieser Park beherbergt flaches Llanos Tiefland mit Savanne, dazu viele Schluchten und Flüse von welchen der Rio Orinoco, der Rio Tomo und dazu der Rio Tuparro die wichtigsten sind. Daneben viele Tiere und eine bezaubernde Pflanzenwelt. Einige Höhepunkte sind z.B. der "Pozo Azul" (ein Naturschwimmbad mit blauem Wasser), der "Cerro Thomas" (grosser Felsen, dient auch als herrlicher Aussichtspunkt), "Raudal Maipures" (Stromschnellen mit verschiedenen Felsformationen), Caño Lapa (schöne Schlucht mit einem Wasserfall), "El Balancin" (Felsen bei Maipures, mit Stromschnellen) und der "Cerro Peinillas" (weiterer gigantischer Felsen an der Parkgrenze), der Park wird von Puerto Carreño per Boot erreicht. Dies ist nur während der Trockenzeit möglich, dann ist der Rio Orinoco nicht zu gross. Oder aber erreichen Sie diesen Platz über Land von Puerto Ayachucho in Venezuela. Um nach Puerto Carreño zu kommen kann man auch fliegen, und zwar von Bogota oder Villavicencio. Es gibt auch eine Strasse von Puerto Careño nach Puerto Gaitan. Eine sehr abenteuerliche Reise erwartet Sie hier. Die Strasse ist in sehr schlechten Konditionen. Diese Reise dauert ca. 2-3 Tage und es bieten sich Stops in Orocue, Santa Rosalia und Primavera an. Alle bieten einen interessanten Ausblick um Tiere zu beobachten. Der Tuparro Park gilt ausserdem als Höhepunkt um zu fischen.


Caño Cristales

Caño Cristales wird teilweise auch als der "schönste Fluss Kolumbiens" oder als "dem Paradies entsprungender Fluss" bezeichnet. Wahr oder nicht, der Fluss offeriert seinen Besuchern eine traumhafte Farbkombination (rot, grün, blau, gelb, schwarz und eine Kombination dieser Farben), überzeugen Sie sich doch am besten selbst.

Der Ursprung von Caño Cristales ist die "Serrania de la Macarena", eine alte Berkette südich von Villavicencio, diese ist bis zu 2000 Höhenmeter hoch. In dieser Region wächst auch die ‘Clavijera Macarenia’, eine Wasserpflanze, welche nur in dieser Region der Erde wächst. Diese Pflanze braucht viel Wasser um anständig zu wachsen. Je nach Sonneneinstrahlung erleuchtet die Pflanze in schönem Rot. Der schönste Moment ist dann, wenn die Pflanze in vollem rot erscheint und der ganze Fluss tut das selbe. Die Pflanze erscheint in rot vom Juli bis zum November. Diese Monate sind auch optimal um diese Destination zu besuchen. Es gibt verschiedene Anreisemöglichkeiten. Es gibt eine "illegale" Strasse, welche von der Guerilla errichtet wurde und von Vistahermosa nach La Macarena führt. Es ist auch möglich La Macarena über den Rio Guayabero von San Jose de Guaviare aus zu erreichen. Diese Routen sind aber nicht sicher auf Grund von Aktivitäten der Guerilla. Der einzige Weg um sicher nach La Macarena zu gelangen ist per Flugzeug von Villavicencio. Von dort fliegen Cessna Flugzeuge, welche Platz für 3 - 5 Personen bieten. Wenn Sie angekommen ist geht es in ca. 30 Minuten per Boot über den Guayabero Fluss zum Eingang von Caño Cristales.

Der Fluss Caño Cristales hat seinen Ursprung in der Serrania de la Macarena und verfügt über 2 Flussarme, beide sind es wert entdeckt zu werden und voll von Schönheit. So findet man Naturschwimmbäder aber auch Wasserfälle etc. Einige Höhepunkte wären "Los Hoyos" (Wasserfall, das Wasser fällt aus Löchern in der Felswand), "Cascada de los Cuarzos" (ein gigantischer Wasserfall), Los Pianos (Wasserfall mit verschiedenen Ebenen), "Pozo Cuadrado" (ein schönes Naturschwimmbecken) und "Salto de Aguila" (ein Wasserfall mit Tunnels unter dem Wasser), der Fluss verfügt über viele Übernamen, alle in Kombination mit Paradies, Regenbogen und anderen Beschreibungen. Neben dem Ziel Caño Cristales gibt es noch weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Ein paar Höhepunkte:
Caño Canoas, eine imposanter Wasserfall, ca. 8 Stunden (trekking) von Caño Cristales aus entfernt.  
Caño Indio, ein weiterer Fluss mit Ähnlichkeit zu Caño Cristales.
Raudal de Guayabero, ein Seitenarm, der Fluss nimmt Kurs auf kleine Schluchten und es entstehen Nebenflüsse.  Auf der Nordseite des Raudals können Felszeichnungen von längst vergangenen Hochkulturen entdeckt werden.
Ciudad de Piedra, der nördliche Teil vom Raudal de Guayabero, wo einige skurrile Steinformationen zu finden sind.
Salto del Gato, ein grosser Wasserfall flussaufwärts am Rio Guayabero.

Caño Cristales ist heut zu Tage sicher für einen Besuch. Für weitere Destinationen unbedingt Information zur momentanen Sicherheitssituation einholen. 


San José de Guaviare

Eine weitere Provinz in den Llanos ist Guaviare, südlich von Meta gelegen. Die Hauptstadt heißt San José de Guaviare, diese kann problemlos über die Strasse von Villavicencio oder per Flugzeug von Bogota erreicht werden. San José ist der perfekte Ausgangspunkt um die Umgebung zu erkundigen. Nahe bei San José befinden sich folgende lohnenswerte Reiseziele: "Ciudad Perida" (nicht zu verwechseln mit der Ciudad Perdida bei Santa Marta), und die Ciudad de Piedra, flache Landschaften mit faszinierenden Stein und Felsformationen. Bei der Ciudad Perdida liegt auch der "Puerto Orion". Dann gibt es noch die "Pozos Naturales", "Cascada de las Delicias" und die "Laguna Negra" wo wir Unterkunft in "ökotouristischen" Posadas anbieten.
In der Provinz Guaviare ist auch der berühmte "Chiribiquete" Park gelegen. Ein wunderschöner Park mit einer faszinierenden Flora und Fauna. Ein weiterer Höhepunkt in der Guaviare Provinz sind die Tomachipan Stromschnellen.


Cerros de Mavecure

Nahe an der Grenze zu Venezuela, dort wo die Savanne der Llanos in den Dschungel mündet, ja dort sind die imposanten Hügel namens "Cerros de Mavecure". Eine skurille aber spektakuläre Hügelgruppe welche aus dem sonst flachen Urwald in den Himmel ragen. Vor Millionen vor Jahren waren diese Hügel Teil der ältesten Bergkette von Südamerika. Heute sind Sie eine schöne Abwechslung zum sonst tiefen Dschungel. Eine abenteuerliche Bootstour von mehreren Tagen bringt Sie von San Jose de Guaviare bis nach Puerto Inirida. Aber die angenehmere Anreise wäre sicherlich per Flugzeug von Bogota oder Villavicencio. Die Hauptstadt der Provinz Guainía ist der Ausgangspunkt um die "Cerros de Mavecure" zu besuchen, der "Cerro Mono" und der "El Pajarito". Einige Hügel werden von "El Remanso" erreicht, eine Indianer-Kommune, welche am Fusse des "El Pajarito" gelegen ist. Ein unvergessliches Erlebnis ist das Übernachten auf einem der Hügel. Der Sonnenuntergang ist ein einmaliges Spektakel. Ein anderer Fels, welcher bestiegen werden kann wäre der "Cerro Diablo". Von hier sehen Sie zwar nicht den Rio Inirida, aber eine sehr schöne Aussicht über das tiefe Flachland der Llanos. Dazu sind Wanderungen möglich durch die Savanne bis zur Laguna Clara. Ein See mit kristallklarem Wasser. Dieser ist in der Regenzeit auch ein Anziehungspunkt für die Süsswasser Delphine.