Über Kolumbien

Eine Traumreise!! Ein faszinierendes, wunderschönes Land, sehr herzliche, freundliche Menschen! Vielen Dank an Tamara, die für uns die Tour individuell nach unseren Wünschen angefertigt hat.

Monika & Beat

Weitere Erfahrungen von anderen

Leticia

Jungle Lodges

La Pedrera

Putumayo

Caqueta

Vaupes

Caño Cristales

San José de Guaviare

Guainia & Cerros de Mavecure


Unter dieser Bezeichnung fallen die Provinzen Amazonas, Putumayo, Caqueta und Vaupés. Doch es gibt auch Orte die zwischen der Savanne und dem Amazonas liegen. Diese Landschaften wird zur Llanos Region gezählt. Zu diesen Destinationen gehören San José de Guaviare, Caño Cristales und Guainia. Diese Destinationen finden Sie deshalb auch in der Llanos Sektion.

Leticia

Leticia ist eine kleine und heiße Stadt am Amazonas im Dreiländereck von Kolumbien, Peru und Brasilien. Sie ist das Hauptziel für Touristen im kolumbianischen Amazonasgebiet, das eine Ausdehnung von 400.000 km² hat. Fast die gesamte Region ist Regenwald, unterbrochen nur von zahlreichen Flüssen und einigen Indianersiedlungen. Leticia ist ein guter Ausgangspunkt für Touren und Abenteuer in Regenwald von einem bis zu mehreren Tagen. Es ist auch die Stadt, um größere Abenteuer zu starten, denn durch den Amazonas ist Leticia flusaufwärts mit Iquitos (Peru) und flussabwärts mit Manaus (Brasilien) verbunden. Leticia kann man nur per Flugzeug von Bogotá aus erreichen, oder per Boot von Peru oder Brasilien.

Die Stadt selbst hat keine besonderen Sehenswürdigkeiten außer dem Zoo, wo man praktisch sämtliche Tierarten findet, die in den Wäldern Kolumbien zu Hause sind. Die meisten Touristen kommen nach Leticia wegen der nahegelegenen Naturparks. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind:

Parque Nacional Amacayacu, ein Naturpark von 2935 km² Größe mitten im Regenwald am Amazonas, 75 km nördlich von Leticia. Der Park besitzt eine immense Vielfalt an Flora und Fauna, zu der unter anderem Kaimane, Schlangen, Affen und zahlreiche Vogelarten zählen. Man kann wandern oder Ausflüge in Kanus unternehmen, und es ist der ideale Ort, um die Grundlagen der Lebensformen des Urwalds kennen zu lernen. Man findet hier auch die berühmte Seerose Victoria Amazónica in ihrer natürlichen Umgebung.

Lago Tarapoto, etwas weiter den Amazonas hinauf liegt der See Tarapoto. Eine herrlicher See nahe bei Puerto Nariño, den man nur per Boot erreichen kann. Hier trifft man fast immer auf Süßwasserdelfine, sowohl roter als auch grauer Farbe.

Indianerdörfer, entlang des gesamten Amazonas, sowohl flussauf- als auch –abwärts von Leticia, trifft man auf Indianersiedlungen. Hier hat man sich schon auf Touristen eingestellt, und man wird mit traditionellen Tänzen, Essen und Trachten empfangen.

El Milagro de Marasha, ein Naturpark an der Grenzen zwischen Kolumbien und Peru. Er wird weniger oft besucht als der Amacayacu-Nationalpark, ist aber vielleicht sogar noch schöner. Hier kann man die Grundlagen der Lebensformen im Urwald kennenlernen, und Wanderungen oder Kanutouren unternehmen.

San Martin,ist eine Indio-Kommune. Es ist möglich, dort zu übernachten. Ideal um einen Einblick in die Kultur der Indianer zu erhalten und auch um etwas von den Traditionen zu sehen. Es ist auch nur ein Kurzbesuch möglich.

Canopy, eine Aktivität, bei der Sie einen gigantischen Baum erklimmen per Seil und Sicherheitsleine. Oben angekommen geht es am Seil beschäftigt hinüber zum nächsten Baum. Diese sportliche Betätigung kann in Leticia und der Umgebung ausgeübt werden.


Jungle Lodges

Leticia und Umgebung sind schön, vor allem, wenn man zum ersten Mal hier ist, aber die Gegend ist bereits touristisch sehr erschlossen. Neben der Menge an Touristen bedeutet dies natürlich auch, dass alles recht gut organisiert und entwickelt ist. Wenn Sie hingegen das wahre Leben im Regenwald kennenlernen möchten, ist es besser, tiefer in das Amazonasbecken vorzudringen. Eine ideale Form dafür ist ein Aufenthalt in einem Urwaldhotel, einer sogenannten Ecolodge. Von dort aus kann man Wanderungen oder Kanutouren von mehreren Tagen Dauer durch den Wald unternehmen. So entflieht man dem Massentourismus und trifft auf den unverfälschten Regenwald.

Leticia liegt im Dreiländereck von Kolumbien, Peru und Brasilien. Es gibt Ecolodges in allen drei Ländern, aber die vielleicht beste liegt am Río Yavari, der Grenzfluss zwischen Peru und Brasilien. Von der Ecolodge aus kann man sowohl Ziele in Brasilien als auch in Peru besuchen. Die Ecolodge trägt den Namen Palmari und befindet sich in eindrucksvoller Lage am Ufer des Flusses in Brasilien. Von hier werden Wanderungen von ein bis neun Tagen Dauer angeboten. Außerdem steht eine mehrtägige Kanutour auf dem Programm, die vom Río Yavaro zum Amazonas durch den peruanischen Regenwald führt.

Eine andere Lodge ist Heliconia. Auch diese liegt am Rio Yavari in Brasilien. Es stehen Begleiter zur Verfügung, welche mit Ihnen ein Programm gestalten können. Ob Wanderungen durch den Urwald, Ausfahrten zu Kanu oder einiges mehr. Heliconia ist etwas günstiger als Palmari. Beide Lodges werden ab Leticia aus angefahren und als Reisepakete angeboten.


La Pedrera

La Pedrera ist die einzige Stadt, welche erwähnenswert ist in der Amazonas Provinz. Von hier aus ist es möglich in den Amazonas Dschungel zu gelangen. Diese Stadt und die von hier aus zu erreichenden Amazonas Destinationen sind weit weniger touristisch als die Ziele in der Umgebung von Leticia. Man findet sozusagen keine Tourismus-Infrastruktur in La Pedrera, aber die Flüsse sind exzellent für zu fischen, viele Kolumbiener besuchen dieses Ziel in der Trockenzeit um zu fischen. Weiterhin ist es möglich um von hier zu 2 spektakulären Expeditionen aufzubrechen. Von La Pedrera aus kann es flussaufwärts zum Rio Apoporis gehen, dieser liegt bei "La Playa" und weiter hinauf kommt der einzigartige Raudal "Jirijirimo", beide sind in der Vaupes Provinz gelegen. Beide sind in der Provinz Vaupes gelegen. Die andere Option wäre von La Pedrera flussaufwärte über den Rio Caqueta bis zum Raudal "Araracuara" in der Caqueta Provinz. Von La Pedrera ist es auch möglich nach Brasilien zu gelangen, und zwar über den Rio Negro der in den Amazonas fliesst.


Putumayo

Putumayo ist die Grenzprovinz zwischen Ecuador und Kolumbien. Die Hauptstadt ist Mocoa und diese kann als Ausgangspunkt für diverse Touren benutzt werden. Allerdings sind Puerto Asis und Puerto Leguizamo die besseren Ausgangspunkte für diverse Touren. Abenteuertouren (Expeditionen) führen zu meist über den Rio Guamuez und den Rio Putumayo. Der Höhepunkt ist der Nationalpark La Paya, dort können viele seltene Tiere wie z.B. der schwarze Kaiman beobachtet werden. Doch während dem entstehen dieses Textes ist die Sicherheitslage problematisch und deshalb kommt es für uns nicht in Frage, Touren in diese Region anzubieten.

Die Region um Mocoa ist interessanter und offeriert auch einige spektakuläre Ziele welche nach wie vor unbekannt sind. Einige Beispiele sind "Fin del Mundo", ein Fluss mit verschiedenen Wasserfällen, der letzte ist unter anderem 65 Meter hoch. "Hornoyaco" ist ein weiterer Wasserfall welcher über 60 Meter hoch ist. "Mandiyaco", ein Fluss welcher durch ein 5 Meter tiefen Tunnel führt, oder aber "Canalendras", ein Fluss mit diversen Naturschwimmbäder. Dazu "El Yunguillo", ein Indianer Reservat, welches auch besucht werden kann. Alle diese Destinationen können von Mocoa aus besucht werden. Die Region Putumayo ist auch für den Konsum von Yage bekannt. Diese spirituelle Droge wird von einem Taita (Schamane) zubereitet. Es ist möglich in einem Ritual mitzumachen, es soll den Geist und den Körper säubern. Yahe wird im "Valle de Sibundoy" sehr oft konsumiert, 3 Stunden von Mocoa entfernt. Sibundoy ist sehr schön gelegen, verfügt über eine herrliche Landschaft, ideal um einige Tage abzuschalten.


Caqueta

Die Provinz Caqueta liegt im Westen und bildet den Übergang der Anden zum Amazonas und im Norden der Übergang von den Llanos (Savanne) zum Amazonas. Die Hauptstadt Florencia ist der perfekte Ausgangspunkt für einen schnelle Besuch dieser Provinz. Von Florencia führt eine eine Strasse hinauf zu den Anden, diese verbindet  die Region über Guadalupe nach Pitalito (San Agustin) im Süden und nach Neiva im Norden. Auf dieser Strasse finden Sie zahlreiche Ökosysteme von den Anden bis zum tropischen Tiefland.
Ein paar schöne Dörfer die in der Umgebung von Mocoa liegen sind Morelia und Belén, beide verfügen über eine einfache Tourismus-Infrastruktur. Dazu eine ganz angenehme Umgebung mit einigen Flüssen und Strömen. Weiterhin können Sie von Florencia über den Rio Orteguaza reisen. 


Caño Cristales

Caño Cristales wird teilweise auch als der "schönste Fluss Kolumbiens" oder als "dem Paradies entsprungender Fluss" bezeichnet. Wahr oder nicht, der Fluss offeriert seinen Besuchern eine traumhafte Farbkombination (rot, grün, blau, gelb, schwarz und eine Kombination dieser Farben), überzeugen Sie sich doch am besten selbst.

Der Ursprung von Caño Cristales ist die "Serrania de la Macarena", eine alte Berkette südich von Villavicencio, diese ist bis zu 2000 Höhenmeter hoch. In dieser Region wächst auch die ‘Clavijera Macarenia’, eine Wasserpflanze, welche nur in dieser Region der Erde wächst. Diese Pflanze braucht viel Wasser um anständig zu wachsen. Je nach Sonneneinstrahlung erleuchtet die Pflanze in schönem Rot. Der schönste Moment ist dann, wenn die Pflanze in vollem rot erscheint und der ganze Fluss tut das selbe. Die Pflanze erscheint in rot vom Juli bis zum November. Diese Monate sind auch optimal um diese Destination zu besuchen. Es gibt verschiedene Anreisemöglichkeiten. Es gibt eine "illegale" Strasse, welche von der Guerilla errichtet wurde und von Vistahermosa nach La Macarena führt. Es ist auch möglich La Macarena über den Rio Guayabero von San Jose de Guaviare aus zu erreichen. Diese Routen sind aber nicht sicher auf Grund von Aktivitäten der Guerilla. Der einzige Weg um sicher nach La Macarena zu gelangen ist per Flugzeug von Villavicencio. Von dort fliegen Cessna Flugzeuge, welche Platz für 3 - 5 Personen bieten. Wenn Sie angekommen ist geht es in ca. 30 Minuten per Boot über den Guayabero Fluss zum Eingang von Caño Cristales.

Der Fluss Caño Cristales hat seinen Ursprung in der Serrania de la Macarena und verfügt über 2 Flussarme, beide sind es wert entdeckt zu werden und voll von Schönheit. So findet man Naturschwimmbäder aber auch Wasserfälle etc. Einige Höhepunkte wären "Los Hoyos" (Wasserfall, das Wasser fällt aus Löchern in der Felswand), "Cascada de los Cuarzos" (ein gigantischer Wasserfall), Los Pianos (Wasserfall mit verschiedenen Ebenen), "Pozo Cuadrado" (ein schönes Naturschwimmbecken) und "Salto de Aguila" (ein Wasserfall mit Tunnels unter dem Wasser), der Fluss verfügt über viele Übernamen, alle in Kombination mit Paradies, Regenbogen und anderen Beschreibungen. Neben dem Ziel Caño Cristales gibt es noch weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Ein paar Höhepunkte:
Caño Canoas, eine imposanter Wasserfall, ca. 8 Stunden (trekking) von Caño Cristales aus entfernt.  
Caño Indio, ein weiterer Fluss mit Ähnlichkeit zu Caño Cristales.
Raudal de Guayabero, ein Seitenarm, der Fluss nimmt Kurs auf kleine Schluchten und es entstehen Nebenflüsse.  Auf der Nordseite des Raudals können Felszeichnungen von längst vergangenen Hochkulturen entdeckt werden.
Ciudad de Piedra, der nördliche Teil vom Raudal de Guayabero, wo einige skurrile Steinformationen zu finden sind.
Salto del Gato, ein grosser Wasserfall flussaufwärts am Rio Guayabero.

Caño Cristales ist heut zu Tage sicher für einen Besuch. Für weitere Destinationen unbedingt Information zur momentanen Sicherheitssituation einholen.


San José de Guaviare

Eine weitere Provinz in den Llanos ist Guaviare, südlich von Meta gelegen. Die Hauptstadt heißt San José de Guaviare, diese kann problemlos über die Strasse von Villavicencio oder per Flugzeug von Bogota erreicht werden. San José ist der perfekte Ausgangspunkt um die Umgebung zu erkundigen. Nahe bei San José befinden sich folgende lohnenswerte Reiseziele: "Ciudad Perida" (nicht zu verwechseln mit der Ciudad Perdida bei Santa Marta), und die Ciudad de Piedra, flache Landschaften mit faszinierenden Stein und Felsformationen. Bei der Ciudad Perdida liegt auch der "Puerto Orion". Dann gibt es noch die "Pozos Naturales", "Cascada de las Delicias" und die "Laguna Negra" wo wir Unterkunft in "ökotouristischen" Posadas anbieten.
In der Provinz Guaviare ist auch der berühmte "Chiribiquete" Park gelegen. Ein wunderschöner Park mit einer faszinierenden Flora und Fauna. Ein weiterer Höhepunkt in der Guaviare Provinz sind die Tomachipan Stromschnellen.